Content Marketing – Wie kann Social Media Monitoring helfen?

Content Marketing – Wie kann Social Media Monitoring helfen?
27. August 2014 Anjou Mueller-Pering
content marketing

Was ist content marketing?

Content Marketing ist in aller Munde. Eine einheitliche Definition hingegen fällt derweil jedoch noch schwer.
Je nach Hintergrund verstehen Experten Content Marketing monitoring als Teil der SEO-Optimierung einer Website, als Social-Media-Marketing-Disziplin oder schlichtweg als Teil des Inbound-Marketings.

Robert Rose formuliert es provokant: „Marketing is about telling the world you’re a rockstar, Content Marketing is about proofing it“

Wir als uberMetrics gehen in einer sehr vereinfachten Definition davon aus, dass sich Content Marketing damit beschäftigt, Inhalte verschiedener Formen (Content) maßgeschneidert für die Zielgruppe zu erzeugen, um verschiedene businessrelevante Faktoren positiv zu beeinflussen.
Ziele können z.B. sein:

  • Einzelpersonen als „Thought Leader“, also als Experten in einem bestimmten Segment zu platzieren (Autorität entwickeln)
  • Aufmerksamkeit, Interesse oder Bedarf für ein Produkt oder eine Dienstleistung bei der Zielgruppe zu wecken (Leads generieren)
  • Loyalität bei Kunden zu erzeugen (Kundenbindung)

Eine zielführende Content-Strategie ist in unserer Interpretation von Content-Marketing als Kreislauf zu verstehen.

Der kreislauf

  1. Konzeption und Planung: Man definiert Zielgruppe(n), Themen, Inhalte, Formate, Zeit und Kanäle.
  2. Produktion: Der Content wird nach den erarbeiteten Vorgaben erstellt.
  3. Promotion und Verbreitung: Wird auch als „Seeding“ bezeichnet. Hierunter versteht man die Verbreitung des Contents und dessen Bereitstellung für die Zielgruppe über möglichst viele sinnvolle Kanäle: Egal, ob paid, earned oder owned Media.
  4. Monitoring und Optimierung: Zu jeder Content-Strategie gehört auch die Prüfung, wie erfolgreich die Inhalte waren, sprich wie stark die Zielgruppe angesprochen wurde. Man beschäftigt sich mit den Fragen, wo auf den Inhalt reagiert wurde, wie oft dieser online geteilt wurden, wie oft er aufgerufen wurde und schlussendlich wie sehr der Content dazu beigetragen hat, das definierte Ziel zu erreichen. Abhängig von den Erkenntnissen werden Formate, Themen oder die Distribution optimiert und immer wieder auf Sinnhaftigkeit geprüft bevor der Kreislauf wieder von vorne beginnt.

Da Sie diesen Artikel auf der Seite eines Social-Media-Monitoring-Anbieters lesen, gehen wir davon aus, dass Sie insbesondere an der Komponente Monitoring interessiert sind. Ihnen sei gesagt, dass Monitoring nicht nur in der so benannten Phase Mehrwert für Ihre Content-Marketing-Strategie bietet.
Natürlich ist die Paradedisziplin von Social-Media-Monitoring-Tools insbesondere die zuletzt genannte Phase – Monitoring und Optimierung. Wenn Sie messen wollen, wo ihr Content aufgegriffen wurde, welche Akteure sich mit welcher Stimmung an der Diskussion beteiligen und wie viral Ihre Inhalte werden, führt kein Weg an einem Social Media Monitoring Tool vorbei.
Mit den gelieferten Zahlen und Erkenntnissen lernen Sie, welcher Content bei der Zielgruppe besonders gut funktioniert und wo Änderungsbedarf besteht und auf welche Formate schlichtweg verzichtet werden kann.

Wir gehen jedoch einen Schritt weiter und sagen, dass der Content-Marketing-Workflow in drei der vier Phasen von Social Media Monitoring profitieren kann.

Konzeption und Planung erfordern unter anderem Kreativität, Inspiration, gute Kenntnisse der jeweiligen Zielgruppe und themenrelevantes Wissen.
Social Media Monitoring hilft dabei in einem Themenbereich auf dem neusten Stand zu bleiben, die eigene thematische Nische zu identifizieren und externe Informationen strukturiert zu analysieren.
Für kurzfristige Themenfindung, angelehnt an Agenda-Surfing (aufgreifen von Themen, die aktuell große Aufmerksamkeit haben), ist es notwendig, von entsprechenden thematischen Trends frühzeitig zu erfahren – ebenfalls eine Paradedisziplin von Social Media Monitoring. Bei langfristig ausgelegtem Agenda-Setting ist es wichtig, den entstehenden Content mit entsprechendem Fingerspitzengefühl zu planen, damit er relevante Informationen enthält und dementsprechend die Zielgruppe erreicht. Hier hilft es zu wissen, welche vergleichbaren Formate existieren, worauf man sich beziehen kann, wohin verlinkt werden kann und natürlich auch wo man relevante Informationen für den eigenen Content beziehen kann.
Social Media Monitoring hilft schlussendlich dabei, immer „Up-to-Date“ zu sein und so richtige Entscheidungen in der Planung zu treffen.

Auch in der Phase der Promotion und Verbreitung unterstützt das richtige Social-Media-Monitoring-Tool. So lassen sich beispielsweise Influencer identifizieren, die ggf. gewillt sind mit dem Content zu interagieren oder als Multiplikatoren zu fungieren. Es lassen sich Formate und Plattformen identifizieren, auf denen man den eigenen Content verlinken bzw. bewerben kann, und auch lässt sich die Verbreitung des Contents im Tool messen und wird darin visualisiert.

Über die Phase Monitoring & Optimierung haben wir bereits geschrieben (s.o.) und in der Phase der Content-Erstellung ist Ihre ganz eigene Umsetzungsgabe, Kreativität und inhaltliche Tiefe gefragt.

Wenn Sie mehr über Content Marketing lesen bzw. sehen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Inhalte:


Darüber hinaus wird unsere Präsenz auf der diesjährigen dmexco ganz im Zeichen des Content Marketings stehen. Gerne tauschen wir uns mit Ihnen über Ihre Erfahrungen an der Schnittstelle Social Media Monitoring und Content Marketing aus.

Hier finden Sie uns:

dmexco 2014
Wann: 10.-11. September 2014
Wo: Messegelände Köln – Halle 7 Stand A031 B034